Von der richtigen Größe.

Vase-01Es gibt ja diese ewige Diskussion um die richtige Größe eines Penis. Ein weit überschätztes Thema wie ich finde, handelt es sich hierbei doch um ein einfaches Schlüssel & Schloss-Prinzip, das heißt Penis und Vagina sollten in ihren Ausmaßen halbwegs kompatibel sein und das war es dann auch schon. Weitaus komplizierter gestaltet sich das Verhältnis von Vase zu Blumen, wie ich finde. Obwohl mir eine reichhaltige Auswahl unterschiedlichster Vasen zur Verfügung steht, suche ich meistens vergebens. Stimmt die Höhe der Vase im Verhältnis zur Schnittlänge des Straußes ist mit Garantie der Umfang der Vase zu groß oder zu klein. Oder eben umgekehrt. Oder sie ist konkav, wenn sie geradlinig sein müsste, ihre Öffnung passt nicht oder die Farbe passt nicht zu den Blüten. Das Thema lässt an Komplexität keine Wünsche offen. Und ließe mich verzweifeln, wenn ich es dann mit der Perfektion im Haushalt doch nicht ganz so genau nähme. Sonst könnte ich mich jetzt nämlich noch über Brotzeitboxen auslassen, die immer größer als ein Brot sind, deren herausnehmbare Trennwände wie von Zauberhand nach zwei Wochen verschwunden sind und nach drei Monaten nicht mehr richtig schließen oder sowieso einfach weg sind. Ach, der Penis des Mannes. Wenn alles doch so einfach wäre.

Weltkultur statt Leitkultur

Juli liest

Über Wut, Aktion statt Resignation und die Geburt eines Hashtags

Wir schreiben das Jahr 2017 und der letzte Weltkrieg ist seit über siebzig Jahren vorbei.

Und doch scheint es, als hätte die Welt nichts aus alledem gelernt. Als wären sie nicht schlauer geworden durch die Ereignisse der Vergangenheit, entscheidet sich die Mehrheit der Amerikaner für Trump, die Mehrheit der Briten für den Brexit, immerhin 33,9 % der Franzosen für Le Pen, unfassbare 49,7 % der Österreicher für Norbert Hofer und immer mehr Deutsche für die AfD: Im Superwahljahr 2017 sind sie in alle drei neu gewählten Landtage eingezogen und sitzen in insgesamt dreizehn Parlamenten. Jeder Sitz einer zuviel.

128391493577113648-1 Thomas de Maizière: „Wir sind nicht Burka“

Und was macht die sogenannte Mitte dagegen? Nichts – oder zumindest nichts, das wirken würde. Stattdessen ist die rechte Rhetorik der CSU-Politiker von der der AfD nicht mehr zu unterscheiden und vor drei Wochen fühlte…

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An alle Mütter…

Muttertag

….ein kleiner Blumengruß für durchwachte Nächte und durchgetaktete Tage, für verpasste Konzerte und durchgestandene Kinderkrankheiten, für das Durchhalten und immer wieder Neuversuchen, für das Allesinfragestellen und all die großen und kleinen Sorgen. Und einfach, weil es toll ist, Mama zu sein.

Eure Ella.

Alter Sack neuer Trend

Mode ist ja ein schnelllebiges Geschäft.
Modemarken sind wirtschaftliche Großkonzerne und tun alles um sich schnell weiterzuentwickeln, kostensparend zu produzieren und Verkaufszahlen zu steigern.
Ein Trend jagt den nächsten. Kollektionen  gibt es nicht mehr nur 2 mal im Jahr – nein die trendigen Labels müssen quasi täglich neue Outfits herausbringen um erfolgreich zu bleiben. Diese Wirtschaftskonzerne lassen sich immer neue Ideen einfallen, um nicht ins Abseits zu geraten und um immer mehr Umsatz zu generieren. Kooperationen mit verschiedenen Designern, teure Werbung, möglichst frische neue Ideen, die noch keiner hat! Innovativ muss man sein!
Umso erstaunlicher beobachte ich im Moment einen Trend:
Die Wiederauferstehung der Rucksäcke mit dem Fuchs.
Als ich vor einigen Monaten jemanden mit einem Fjällräven Kanken Rucksack sah, dachte ich noch „Ach guck mal, da hat einer seinen alten Rucksack rausgekramt, dass der so viele Jahre überlebt hat!“
Mittlerweile sind die wieder unglaublich im Trend und sie sehen original genau so aus, wie in meiner Schulzeit vor 30 Jahren! Nur ein paar neue Farben gibt es davon.
Da soll noch mal einer sagen, man bräuchte immer neue Ideen, um erfolgreich zu bleiben. Wie hat die Marke es wohl geschafft, ein völlig in Vergessenheit geratenes Produkt, ohne es zu verändern zu einem Wahnsinnstrend zu machen?!