Gegen den Winterblues

DSCF4613Der Winter dauert noch lange, auch wenn wir nach den Feiertagen langsam keine Lust mehr darauf haben. Was tun also gegen den Winterblues, der uns in diesen Tagen immer wieder einholen will?
Das beste Rezept gegen kalte und graue oder verregnete Tage ist?
Genau !!! S C H O K O L A D E !!!
Am Besten mit heißer Chilischote.
Hier, exklusiv für Euch, mein bisher fest gehütetes und super-einfaches Lieblingsrezept für Schokoladenkuchen mit Chili:
Zutaten für eine normale Springform (26 cm):
250 g Butter
250 g Dunkle Schokolade (min. 70 %)
4 Eier
2 EL Mehl
250 g Zucker
2-3 Chilis
1 Prise Salz
Butter und Schokolade in einem Topf auf kleinster Flamme miteinander schmelzen. Inzwischen Zucker, Eier und Mehl mit einem Schneebesen glatt rühren, die Prise Salz und die winzig fein gewürfelten und entkernten Chilis untermischen. Schokolade vom Herd nehmen und beide Massen dann innig und gründlich mischen. Den Boden der Springform mit Alufolie überziehen und mit Butter ausstreichen. Bei 160 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Min. backen. Auskühlen lassen und mit kühler halbsteifer Sahne genießen. Am zweiten Tag schmeckt der Kuchen fast noch besser.
Tipp: Im Kühlschrank kann man ihn einige Tage aufbewahren und so kalt  wird der Kuchen zu leckeren Praline.

Von der Sammelleidenschaft

Es gibt ja ganz klassische, eher etwas angestaubte, aber doch oder gerade deswegen gesellschaftlich akzeptierte Sammelleidenschaften, wie das Briefmarkensammeln oder das Sammeln von Merklin-Modelleisenbahnen. Eine Schreckensvision für jede Mutter eines bahnbegeisterten Sohnes, diesen mit Mitte dreißig immer noch mit leuchtenden Augen allein vor der Modellbahnanlage im Eisenbahnmuseum zu wähnen. Aber gut, auch solche muss es geben. Oder das Sammeln von Puppen oder Teddybären. Betritt man die Wohnung einer solchen meist weiblichen Sammlerin müssen Besucher generell ihren Kaffee im Stehen trinken, sind doch alle Sitzplätze bereits besetzt. Freude bereitet dem Sonntagsausflügler auch der Blick ins Fenster, denn auf dem Fenstersims tummeln sich an die tausend Püppchen jeder Größe und Haarfarbe, mit wenigem und üppigem Haar, einem oder zwei Augen, gleiches gilt übrigens auch für Arme und Beine, liebevoll umrahmt von einer Spitzengardine. Ja, so ist das. Ich für meinen Teil gehöre eher zu den anonymen Teesammlerinnen. Ich kann nicht anders. Jedes Mal nehme ich mir vor, erst mal einige der gut dreißig Sorten zu trinken, bevor ich wieder zugreife. Aber ich schaffe es nicht. Aber sie heißen ja auch so entzückend: “Tut Dir gut“, „Wonnemund“, „Schleckerließchen“ „Relax Dich fit“- da haben all die hoch dotierten Texter einen guten Job gemacht- jedenfalls falls es sich bei mir um eine repräsentative Zielgruppe handelt. Auch mein Mann ist eher ein Randgruppensammler- er kann nicht an „Italienischen Kräutern“ vorbei- und zwar an immer denselben. Sie könnten ja eines Tages ausgehen. Und so kauft er und kauft und jedes Mal, wenn ich denke, ich schaffe es, die Packungen auf zwei Stück zu reduzieren, stehen wieder vier da. Bei uns gibt es nur noch Italienische Kräuter-Gerichte, um der Flut Herr zu werden.

Da ist doch die Sammelleidenschaft des kleinen Kindes praktischer. Er kann an keinem Stecken vorbei. Jeder Ausflug in die Natur (das kann auch ein kleiner Grünstreifen zwischen zwei Fahrstreifen sein, wir sind da nicht wählerisch), verspricht Herzensglück. Es wird mitgeschleppt, was geht, vom Ästchen bis hin zum Baumstamm, alle müssen mit. Gott sei Dank haben wir einen Ofen, sonst lebten wir in einer Holzhütte.

Da wir die Lektion über die glückliche Partnerschaft gelernt haben, wissen wir, dass wir einander mit Toleranz begegnen sollten. So kochen wir uns ab und an einen Tee über dem Feuer und würzen ihn mit italienischen Kräutern. Augen zu und durch.

Hallo 2015!

Apfel2Na, habt ihr gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst? Ich zumindest keine, die ich nicht schon 2014 und 2013 gehabt hätte, wie beispielsweise weniger Lebensmittel wegzuschmeißen. Mit Brot gelingt mir das inzwischen ganz gut und das liegt eindeutig an einer Reihe einfach guter Brotrezepte. An Wintertagen etwas zum Aufwärmen: Brotsuppe- auch wenn sie manchmal etwas gewöhnungsbedürftig aussieht. Gut geeignet auch für kräftigere Brotsorten wir Roggenbrot. Mindestens genauso lecker die süße Alternative: Ein Brotauflauf mit Äpfeln und Vanillesoße, ein klassisches Weißbrot Rezept. Und sobald die Tage wieder etwas wärmer werden, gibt es Brotsalat mit Kapern.

Hier erst mal der Link zum Brotauflauf mit Äpfeln aus der Schrot & Korn:

http://schrotundkorn.de/rezepte/lesen/brot-auflauf-mit-apfeln-und-vanillesosze-11-2014-.html

Geprüft und für lecker befunden!